Nicolai Levin

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Berichte aus der Steinzeit: Unterwegs

Die Welt von gestern. Der zweite Teil meiner Reise in die ganz alltägliche Vergangenheit der Siebziger Jahre.

Das Thema heute: “Unterwegs”. (Ich hatte erst vor, “Verkehr” zu schreiben, aber das hätten die Twitterer unter Ihnen nicht ausgehalten, ohne loszukichern)

Auf dem Fahrrad

Für uns Kinder war das Fahrrad das wichtigste Verkehrsmittel. Wer durfte, fuhr damit zur Schule (ich durfte nicht), und auch am Nachmittag brachte es uns zum Fußball, in den Park, ins Schwimmbad und zu Freunden. Die wenigsten hatten spezielle Kinderräder, die meisten meiner Freunde fuhren — wie ich auch — mit den abgelegten Damenrädern unserer Mütter, Tanten, Schwestern. Für Herrenräder mit der Querstange reichte unsere Körpergröße noch nicht aus.

Spezielle Räder fürs Radeln in den Bergen oder im Gelände kannten wir nicht. Man hatte halt ein Fahrrad. Mit Rücktrittbremse und, wenn’s gut lief, mit Dreigangschaltung. Ein ganz wichtiges Accessoire hingegen: Der Tachometer fürs Fahrrad — den hatten zumindest die Jungs praktisch alle! Von VDO musste er sein und Geschwindigkeit und Kilometerstand anzeigen. Wir lasen die Höchstgeschwindigkeiten ab, rundeten großzügig auf und prahlten voreinander mit unseren Rekorden.

In jedem Retrorückblick kommen die Bonanzaräder als Inbegriff der Siebziger Jahre zu Ehren. Natürlich kam so ein neumodischer Unfug in den Augen meiner Eltern gar nicht in Frage. War aber nicht so schlimm: Auch in meinem Freundeskreis fuhr kaum jemand so ein Ding. Ein oder zwei Burschen im Viertel hatten wohl eins, aber die Dinger sahen zwar stark aus (wir sagten damals noch nicht ‘cool’), für weitere Fahrten erwiesen sie sich aber als nicht besonders bequem und praktikabel. Weit stärker haben sich Anfang der 80-er die BMX-Räder durchgesetzt, aber für die war ich dann schon zu alt.

Mit Rennrädern konnte man maximal zehn Gänge wechseln, mit ihren schmalen Reifen eigneten sie sich aber für den Stadtverkehr danmals genau so schlecht wie heute auch. Wer oft auf dem Fahrrad fuhr, hatte eher ein qualitativ hochwertiges Hollandrad und einen Korb zum Transportieren.

Alle Fahrräder waren aus schweren Stahlrohren gefertigt und technisch unspektakulär. Keiner interessierte sich für die Mechanik oder für die Marken von Bremsen oder Gangschaltungen — diesen Hype haben uns erst die 90-er beschert.

Die einzige technische Entwicklung bei Fahrrädern, an die ich mich entsinne, waren die Aluräder der Firma Kettler, die viel leichter zu tragen waren als die konventionellen Velos. So eins bekam ich, aber das war schon in den Achtzigern und ich stand nicht weit vorm Abitur.

Niemand, wirklich niemand, radelte damals mit Helm. Helme waren den Motorradfahrern vorbehalten. Die Helmpflicht bestand aber auch für die erst ab 1976 (für Motorräder) und 1978 (für Mopeds).

Tram, Bus, U-Bahn

Welche Straßenbahnmodelle in welcher Stadt ab welchem Jahr exakt im Einsatz waren, mögen Sie bei Wikipedia nachlesen. Die Eisenbahnfreunde dort sind recht rührig und allemal exakter als mein Gedächtnis. Man saß jedenfalls auf Sitzen aus Holz. Das klingt jetzt unbequemer, als es tatsächlich war — ab Ende der Siebziger stellte man peu à peu auf Kunststoffschalen mit Polsterung um: Die polsterten hübsch den Popo, müffelten aber auch schnell und waren ein idealer Verweilort für alte Kaugummis, und daher eigentlich nur so mittelpraktisch.

Elektronik gab’s keine, die Streckenführung wurde auf bedruckten Sperrholz-Tafeln angezeigt, die an den Seitenscheiben eingehängt waren. Die jeweils anzufahrende Zielhaltestelle konnte man über der Frontscheibe ablesen, sie bestand ebenfalls aus so einer Tafel, die der Fahrer an der Endhaltestelle umzudrehen hatte. Manchmal vergaß er das und wurde von mehr oder weniger wohlmeinenden Fahrgästen dran erinnert.

Die Busse hatten noch keine Gelenke. Die Dieselmotoren dröhnten ungleich lauter als heute, und die Fahrzeuge hatten kein Automatikgetriebe. Das Busfahren meiner Erinnerung ist mit laut röhrenden Dieseln verbunden, die irgendwann mit merklichem Gerumpel endlich in den höheren Gang schalteten.

Natürlich gab es keine Ansagen vom Band oder Sprachcomputer. Bus- und Bahnfahrer übernahmen die Aufgabe, den Fahrgästen die nächsten Ziele zu verkünden. Da die Fahrer aber Bus- oder Bahnfahren gelernt hatten — und nicht professionelles Ansagen –, verstand man oft herzlich wenig, wenn “Näxtrhaltblmnstrass, Kurzstrckngrnz!” genuschelt wurde, gern noch im Dialekt, der zu jener Zeit weiter verbreitet war als heute.

An den Haltestellen können wir heute auf Displays ablesen, wie viele Minuten wir noch auf den nächsten Bus oder Zug unserer Linie warten müssen. Ausfälle, Verzögerungsgründe zeigen uns die Verkehrsbetriebe dort ebenfalls an. Nicht so in den Siebzigern. Da stand man einfach und wartete. Und erlebte, wie ein Bus nach dem anderen der “falschen” Linie vorbeikam, wenn es blöd lief. Die Fahrgäste schimpften auf die “Verdrusslinie”, aber es blieb ihnen ja nichts übrig als weiterzuwarten.

Die Fahrkarten für Bus und Tram kauften wir beim Fahrer. Das alte System der mitfahrenden Schaffner, die Billetts verkauften und zu kontrollieren hatten, dass keiner schwarz fuhr, hatten die Verkehrsbetriebe ab Ende der sechziger Jahre aus Kostengründen abgeschafft. Ich habe es jedenfalls nicht mehr erlebt. Aufkleber wiesen die Fahrgäste darauf hin, dass die Karten beim Fahrer zu erwerben seien; in Wien trug die “Bim” bis in die jüngste Vergangenheit noch die Hinweisschilder, dass man “schaffnerlos” fahre. Das Wechselgeld verwahrten die Fahrer in Metallboxen, die die Münzen mechanisch richtig sortierten und so das Herausgeben erleichterten, diese Wechselgeldschatullen waren jedem Fahrer persönlich zugeordnet, so dass die Armen bei Schichtwechsel schwer zu tragen hatten.

Fahrkartenautomaten kannte man wohl schon (wir brauchten sie schon fürs U-Bahn-Fahren, wo man schlecht beim Fahrer kaufte!), die konnten aber nicht viel. Ein Dutzend Fahrkartentypen waren per Knopfdruck auswählbar, hatte man den richtigen Knopf gedrückt, dann erschien der zu zahlende Betrag oben in Leuchtziffern, und den hatte man einzuwerfen. Passend bitteschön, denn aufs Geldwechseln verstanden die Kisten sich noch nicht. Mancher Fahrgast verzweifelte schier, wenn der Automat ein Zehnerl oder Markstück partout nicht akzeptieren wollte. Man musste dann Passanten fragen, ob sie nicht das Geldstück gegen eines tauschen würden, das die Kiste zu fressen bereit war.

Wer nicht gerade aus Berlin oder Hamburg kam, erlebte die U-Bahn als hochmoderne Neuerung. In allen deutschen Großstädten wurden die U- oder Stadtbahnsysteme in den Sechzigern und Siebzigern errichtet und ausgebaut. U-Bahn hieß also zu meiner Kindheit vor allem: Wenig Bahn und viel Baustelle. Entlang der heutigen Trassen waren an den Plätzen, wo ein Bahnhof vorgesehen war, großräumige Baugruben ausgehoben, die über drei oder vier Jahre überirdisch Hindernisse bildeten. Der Verkehr musste umgeleitet werden, die Fußgänger hatten sich an hohen Bretterzäunen entlangzudrängeln. Es lärmte, staubte, stank. Für die Bewohner war es ein Ärgernis (wir wohnten damals knappe hundert Meter von so einer U-Bahn-Baustelle entfernt, ich kann ein Lied von nicht zu öffnenden Fenstern singen!), aber andererseits hoffte man auf die kommende schnelle bequeme Anbindung, die das Leben viel leichter machen sollte.

U-Bahn-Fahren unterschied sich dann nicht wesentlich von heute. Die alten Züge sieht man noch vereinzelt, die Ansagen kamen auch hier vom Fahrer. Die Fahrer kamen hörbar aus der jeweiligen Region, kein Sachse war darunter! Der nächste Zug wurde mit Fallblattanzeigern vorangekündigt, und Unterhaltungsprogramm à la Infoscreen oder gar Bildschirme im Zug, das gab es natürlich noch nicht.

Eisenbahn

Die Bahn in Deutschland wurde von den Beamten der Deutschen Bundesbahn betrieben. Die Bundesbahn galt als leidlich zuverlässig, aber nicht besonders kundenorientiert. Den Anspruch, gehobene Dienstleistung oder gar ein Reiseerlebnis in Konkurrenz zum Glamour des Flugzeugs zu bieten, entwickelte die Bahn erst, als sie sich daran machte, ein Privatunternehmen zu werden.

Viel Bahn gefahren sind wir nicht, als ich klein war. Die Ziele im Naherholungsbereich oder im Urlaub steuerten wir mit dem Auto an, und Verwandtenbesuche kamen eher zu uns als wir zu ihnen. Omas und Tanten aber fuhren mit der Bahn, wir holten sie dann am Bahnhof ab. Das Fernverkehrsnetz der 70-er kann sich nicht mit dem unserer Tage messen. Die ersten Intercitys fuhren zwar ab 1971, der Großteil der Städte-Verbindungen hieß aber noch “Schnellzug” oder “Expreß”, und hielt weit häufiger, als wir das heute von ICE & Co. gewohnt sind. Dampfloks standen freilich schon abgestellt im Lokschuppen der Geschichte; wo die Trassen noch nicht elektrifiziert waren, zogen Dieseltriebwägen die Züge.

Wer wissen wollte, wann welcher Zug ging, der kam normalerweise zum Bahnhof, um zu fragen (es gab, glaube ich, auch eine telefonische Auskunft). Wer viel mit der Bahn unterwegs war, kaufte sich zweimal im Jahr ein Fahrplanbuch seines Heimatbahnhofs. Das hatten auch wir zu Hause, schon um zu wissen, wann wir die zugfahrenden Tanten erwarten durften. Wer ganz viel unterwegs war, erwarb das “Kursbuch”, in dem die Bundesbahn alle Verbindungen in ihrem Netz festhielt. Dieser dicke Wälzer mit seinen teils kryptischen Symbolen und Abkürzungen galt als Bibel der Bahnfahrer. Die Kulturzeitschrift gleichen Namens, herausgegeben von Hans Magnus Enzensberger und in jener Zeit auf dem Höhepunkt ihrer Bedeutung, spielte auf den Status des Kursbuches als allwissende Informationsquelle an, und natürlich auf Enzensbergers lyrisches Zitat: “Lies keine Oden, mein Sohn, lies die Fahrpläne!”

In den großen Städten bot die Bahn zudem Metallregale mit bedruckten Kurszetteln zum Mitnehmen, da fand man einen A6-Zettel mit den Abfahrts- und Ankunftszeiten für jedes wichtige Reiseziel (in Fächern von A bis Z), das von diesem Bahnhof aus angefahren wurde. Das konnte man in die Brieftasche stecken und wusste auch unterwegs Bescheid, wann der nächste Zug nach Braunschweig gehen würde. Die Gestelle dafür habe ich neulich auf einem Bahnhof noch entdeckt, aber natürlich sind sie inzwischen leer oder zweckentfremdet für Werbeflyer!

Die Fahrkartenautomaten der Siebziger konnten so etwas komplexes wie eine Bahnreise noch nicht abbilden. Man kaufte die Tickets daher am Schalter. Wer sicher sitzen wollte, nahm eine Platzkarte dazu. Papierabschnitte, die in Plastikschlitze an der Abteiltür befestigt waren, zeigten, welche Plätze mit Platzkarten belegt waren. Man fuhr im Abteil, Großraumwagen bildeten eine seltene Ausnahme, sie hießen “Pullmanwagen” und galten als eine typisch amerikanische Marotte.

Rabatte für Vielfahrer oder Firmenkunden kannte man ebenso wenig wie eine BahnCard. Wer regelmäßig fuhr, konnte Wochen-, Monats- und Jahreskarten kaufen, das war’s dann aber auch schon. Die Bahn firmierte als Staatsbetrieb und ihre Preise dienten eher als eine Beförderungsgebühr. Einzige Ausnahme war das Interrail-Ticket, mit dem junge Leute per Zug für wenig Geld quer durch Europa reisen konnten. Tausende jugendliche Rucksackreisende machten so ihre ersten Erfahrungen in der Ferne.

Die Bahngleise waren noch einzeln verlegt, Schiene für Schiene, je etwa zwanzig Meter lang. Das erzeugte beim Fahren ein regelmäßiges und in hohem Maße einschläferndes Ruckeln, wenn die Räder die kleine Lücke zwischen zwei Schienenstücken überquerten (Wikipedia belehrt mich, dass dieses Ruckeln in Fachkreisen “Schienenstoß” heißt. Im Film “Ich denke oft an Piroschka” wird es gleich zu Beginn thematisiert. Der Film ist zwar aus den 50-ern, technisch aber blieb es bei diesem Stand bis um die Jahrtausendwende). Die Gleisschwellen waren aus Holzbohlen. Die heute übliche Kombination von Betonschwellen und lange verschweißten Schienensträngen, die ein glattes stoßfreies Gleiten erlaubt, ist noch nicht so alt.

Es gab separate Waggons für Raucher und für Nichtraucher. Wenn ein Zug voll war, fand man erfahrungsgemäß im Raucherbereich noch am ehesten einen freien Platz. Dafür stank es dort, und die Mitreisenden qualmten nach Herzenslust. Später hielt die Bahn nur noch einzelne Abteile für die Raucher bereit, und in den 90-er Jahren verbot sie das Rauchen im Zug gänzlich.

Essen und Trinken gab es wohl im Speisewagen, aber dort einzukehren kam für uns nicht in Frage. Das war viel zu teuer! Wenn wir mit dem Zug unterwegs waren, hatte Mutter Wurstbrote und Tee aus der Thermoskanne dabei. Daher kann ich leider zum gastronomischen Service unterwegs hier nichts beisteuern.

Wen auf der Bahnreise ein menschliches Bedürfnis überkam, der musste halt aufs Klo. Die Entsorgung der Exkremente folgte damals noch einem sehr schlichten Mechanismus. Eine Hartgummiabdeckung schloss die Toilettenschüssel unten ab, statt einer Spülung betätigte man eine Klappe, die Urin und Kot nach unten aufs Gleisbett fallen ließ. Daher war es aus naheliegenden Gründen strikt untersagt, die Toiletten zu benutzen, während der Zug in einem Bahnhof stand!

Die Bahnhöfe sehen in meiner Erinnerung (und auch in Filmdokumenten jener Zeit) weit schlichter aus als heute. Sie hielten das Nötigste bereit zur Versorgung der Reisenden, und damit beschieden sie sich. Ein “Bahnhofsbuffet” bot heiße Würstl und einfache Kost für Wartende und einen Kiosk für Zigaretten und Kaugummis. Die längeren Öffnungszeiten an Bahnhöfen und Tankstellen wie heute für eine Versorgung bequemer Kunden mit Alltagsprodukten mit üppigem Aufpreis zu nutzen – auf diese clevere Idee kam offenbar niemand vor 1985 oder so.

Irgendwo konnte man an einem besseren Bahnhof Pralinés und Blumen als Mitbringsel erwerben und natürlich Bücher und Zeitungen. Gerade in kleineren Städten war man auf den Bahnhof angewiesen, wenn man internationale Presseerzeugnisse kaufen wollte. Expatriates aller Schattierungen konnten sich zu jener Zeit kaum anders über Ereignisse aus der Heimat informieren, bevor es Internet und Satellitenfernsehen gab!

Dafür fand man oft im Bahnhofsbereich Pornokinos, die man offenbar sonst nirgendwo recht dulden wollte. Obwohl der Eintritt natürlich erst ab 18 war, informierten die Tageszeitungen im Rahmen des Kinoprogramms auch über die Titel, die dort gezeigt wurden. Wir Jungs hielten uns stets auf dem Laufenden, was diese Woche im Bahnhofskino lief, es klang doch so aufregend und verführerisch; an den Titel “Das Freudenhaus von Nagasaki” erinnere ich mich seltsamerweise noch heute, ohne verbürgen zu können, in welchem Jahr der Film gezeigt wurde.

Flugzeug

Noch viel seltener als mit dem Zug kamen wir mit dem Flugzeug herum. Ich erinnere mich an eine innerdeutsche Flugreise, die ich — warum auch immer — auch noch allein bewältigen musste. Ich muss sechs oder sieben gewesen sein. Es gab Orangensaft und etwas zum Ausmalen, und ich erhielt eine Umhängetasche der Lufthansa aus bordeauxrotem Kunstleder als “unattended child”. Die nächste Flugreise unternahm ich dann als Halbwüchsiger schon in den Achtzigern.

Tickets erhielt man im Reisebüro. Es waren gedruckte Abschnitte, fast wie ein Scheckheft, in einem blauen Einsteckkuvert auf dem das Logo der IATA prangte. Die Damen am Check-In-Schalter rissen einen Abschnitt des Tickets ab, fütterten es in ein Lesegerät, und im Austausch dafür erhielt man die Bordkarte. Die war anfangs noch per Kuli ausgefüllt, später kam sie dann aus einem speziellen Drucker. Die Gepäckabschnitte für die aufgegebenen Koffer klebten die Damen an das Einsteckkuvert.

Das Essen schmeckte auch damals schon schlecht, Unterhaltungsprogramm gab es keines (auf längeren Strecken zeigte man wohl Filme wie im Kino auf einer Leinwand), und vorne im Flugzeug saßen die Raucher.

Wer aus dem Bundesgebiet nach Berlin fliegen wollte, konnte übrigens nicht mit der Lufthansa reisen. Aufgrund des Viermächtestatus hatten die Airlines der Alliierten (Air France, British Airways und Pan Am) das Monopol für Flüge nach Tegel.

Zum Autofahren dann nächstes Mal mehr …

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2 Comments

  1. Das ist so unterhaltsam. Vielen Dank 🙂

  2. Carsten says:

    Sehr schön, das meiste kommt mir sehr bekannt vor (aus den Ausführungen schließe ich, dass wir in etwa das gleiche Alter haben). Und doch muss ich – aus meiner Sicht – widersprechen: Holzsitze in Straßenbahnen gab es zumindest in Bielefeld schon in den Siebzigerjahren nicht mehr (wen es interessiert: Sechs- und Achtachserwagen von DÜWAG), und fast alle Busse hatten Automatikgetriebe, auch die alten Magirus aus den Sechzigerjahren. Auch Gelenkbusse gehören zu meinem frühkindlichen Erinnerungsschatz.

    Zur Eisenbahn: Geschweißte Schienenstöße sind keine Errungenschaft der Deutschen Bahn AG um die Jahrtausendwende; spätestens in den Achtzigerjahren waren geschraubte Schienenlaschen die seltene Ausnahme auf wenigen Nebenstrecken.

    Jedenfalls wunderbar geschrieben, ich freue mich schon auf die Fortsetzung!

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